Lexicon hallado en un papiro de la Univ. de Halle
ULTIMAS NOTICIAS Mayo 30th, 200826/05/08
Altägyptisches Lexikon in Papyrussammlung der Universität Halle entdeckt
Tabelle auf der Rückseite eines Totenbuchtextes ordnet Edelmetalle,
Mineralien, Bäume und Tiere speziellen altägyptischen Gottheiten zu
(Traducción del primer párrafo: En la colección de papiros de la
Universidad de Halle se ha encontrado uno de ellos que contiene en el
recto un texto del Libro de los Muertos, y en el verso un lexicon en el
que se asignan varios materiales nobles, minerales, árboles y animales a
distintas divinidades)
Ein bisher unbekannter, rund 2300 Jahre alter ägyptischer Papyrustext ist
in der archäologischen Sammlung der Universität Halle entdeckt worden. “Es
handelt sich dabei um die weltweit älteste Handschrift aus einem
ägyptischen Lexikon. Die bisherigen lexikalischen Papyrustexte sind rund
300 Jahre jünger”, sagt der Entdecker und Direktor des Ägyptologischen
Instituts (Leipzig), Hans-W. Fischer-Elfert. Der Text wurde erstmals zur
Halleschen Museumsnacht am Samstagabend gezeigt und ist vorerst nur noch
an den kommenden beiden Donnerstagen zu sehen. Dann muss er wieder
lichtgeschützt verwahrt werden.
Die Handschrift – es sind drei sogenannte Kolumnen – wurde auf der
Rückseite einer Seite aus einem antiken Totenbuch entdeckt. Darin werden
die Stätten der Unterwelt, die der Verstorbene ungehindert passieren
möchte, aufgezählt und als kleine Zeichnungen abgebildet. “Interessant
ist, dass der Lexikontext auf der Rückseite inhaltlich nichts mit dem
Totenbuch zu tun hat”, sagt Fischer-Elfert. Der unbekannte Schreiber
ordnet Edelmetalle, Mineralien, Bäume und Tiere speziellen altägyptischen
Gottheiten zu. Beispielsweise heißt es: “Was das Gold angeht: Das ist der
Leib des (Sonnengottes) Re. Was den Lapislazuli angeht: Das ist der
Kopfputz/Haar des Re. Was die Zeder angeht: Das ist Osiris. Ibis: Das ist
Thot.”
Rote und schwarze Tinte
“Wir wissen jetzt, dass die Zuordnungen der belebten und der unbelebten
Natur zu Gottheiten in der Religion der Ägypter eine viel ältere Tradition
hat, als wir bislang angenommen haben”, sagt Fischer-Elfert. Die Text
wurde im Hieratischen, der Schreibschrift der alten Ägypter, mit roter und
schwarzer Tinte abgefasst. Die Tinte besteht aus einer Mischung aus Ruß
und Leim.
“Der Papyrus stammt aus der Privatsammlung des Pfarrers Julius Kurth
(1870-1949)”, sagt der Leiter des Archäologischen Museums der Universität
Halle, Privatdozent Stefan Lehmann. “Die Entdeckung gelang im Zuge des
Papyrusprojektes der Universitäten Halle, Jena und Leipzig.” Bei dem von
der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Bonn) geförderten Projekt geht es um
die systematische Aufarbeitung und Digitalisierung der Papyrussammlungen.
Papyruskartell
Insgesamt umfasst die Sammlung der Universität Halle 196 Papyri. Während
die 74 Papyri aus der Sammlung Kurth 1992 der Universität Halle von den
Erben als Geschenk übertragen wurden, kamen die restlichen 122 Blätter
zwischen 1907 und 1913 über das Papyruskartell in den Besitz der
Universität Halle. “Damals wurde gemeinsam von mehreren deutschen
Universitäten Papyrusblätter auf dem Kunstmarkt gekauft und dann per Los
auf Universitäten und andere Institutionen aufgeteilt”, erklärt Lehmann.
Das 1891 als Archäologisches Museum errichtete Robertinum am
Universitätsplatz in Halle beherbergt eine der ältesten archäologischen
Universitätssammlungen Deutschlands. Die ersten Stücke wurden von
Wissenschaftlern bereits vor 1845 zusammengetragen.
Fuente: derStandard.at






Junio 11th, 2008 at 4:08 pm
Fuera posible un resumen en español del artículo referido?.Gracias
Noviembre 13th, 2008 at 1:37 am
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